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· 27.10.2026

Modern Warfare 4: Steam-Rekord bei Nutzerwertungen zum Start

Modern Warfare 4 startet stark: fast 200.000 Spieler in der Steam-App und die besten Nutzerwertungen der Reihe seit über zehn Jahren.

Modern Warfare 4: Starker Steam-Start und Rekord bei Nutzerwertungen

Nach zwei Jahrgängen, die bei Steam-Nutzern schwach abschnitten, meldet sich Call of Duty eindrucksvoll zurück. Modern Warfare 4 ist seit dem 23. Oktober 2026 vollständig verfügbar und legt auf Steam den besten Start der Reihe seit Langem hin. Fast 200.000 gleichzeitige Spieler in der Call-of-Duty-App, der erste Platz der US-Verkaufscharts und Nutzerwertungen, die selbst Black Ops III übertreffen: Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Wir ordnen sie für dich ein.

Kurz gesagt: Modern Warfare 4 erreicht auf Steam rund 88 bis 91 Prozent positive Nutzerreviews und damit den besten Wert der Reihe seit über zehn Jahren. Die Call-of-Duty-App kam am Launchtag auf 198.308 gleichzeitige Spieler. Kritiker vergeben bei Metacritic 86 Punkte (PC). Kritik gibt es an DMZ, Matchmaking und Spawns.

Der Launch von Modern Warfare 4 im Zeitplan

Infinity Ward und Activision haben den Start in drei Stufen organisiert. Wer das Spiel digital vorbestellt hatte, durfte früher loslegen. So sah der Fahrplan aus:

  1. 16. Oktober 2026: Early Access zur Kampagne für digitale Vorbesteller
  2. 20. Oktober 2026: DMZ laut Berichten vorab spielbar
  3. 23. Oktober 2026: vollständiger Release mit Mehrspielermodus, Ground War und 6v6

Offiziell enthüllt hatte Activision das Spiel am 28. Mai 2026. Modern Warfare 4 erscheint ausschließlich für aktuelle Hardware: PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC und erstmals auch Nintendo Switch 2. Laut Nintendo Life ist es das erste Call of Duty auf einer Nintendo-Plattform seit über einem Jahrzehnt, und es startete zeitgleich mit den anderen Versionen. Im Xbox Game Pass ist der Titel zum Start laut GuruGamer nicht enthalten.

Steam-Spielerzahlen: Fast 200.000 zum Launch

Nach dem vollständigen Release erreichte die Call-of-Duty-Anwendung auf Steam am 23. Oktober einen Spitzenwert von 198.308 gleichzeitigen Spielern. Damit belegte sie Platz sieben der meistgespielten Titel auf Steam. Eine Woche zuvor lag die App noch auf Rang 32. Am Morgen des 24. Oktober zählte SteamDB weiterhin mehr als 152.000 aktive Spieler.

Wichtige Einschränkung

Die Zahl lässt sich nicht allein Modern Warfare 4 zuschreiben. Black Ops 7 und Warzone laufen über dieselbe Anwendung. Außerdem fehlen Spieler über Battle.net, PlayStation und Xbox komplett. Offizielle Zahlen über alle Plattformen hat Activision bislang nicht veröffentlicht.

Der Vergleich mit der Konkurrenz

Die Steam-Spitzenwerte anderer großer Mehrspielertitel am 23. Oktober zeigen, wo Call of Duty steht:

SpielSteam-Peak am 23.10.2026
Apex Legends225.732
Call-of-Duty-App (inkl. Modern Warfare 4)198.308
ARC Raiders90.652
Battlefield 648.485

Schon der Early Access war stark. Am 17. Oktober meldete SteamDB über 108.000 gleichzeitige Spieler in der App, obwohl nur die Kampagne verfügbar war. Black Ops 7 kam zum Launch im November 2025 inklusive Mehrspieler auf knapp 100.000. Am 24. Oktober führte Modern Warfare 4 zudem die US-Verkaufscharts auf Steam an.

Modern Warfare 4 erreicht auf Steam fast 200.000 gleichzeitige Spieler
Foto: Christian Wiediger / Unsplash

Rekord bei den Steam-Nutzerwertungen

Noch bemerkenswerter als die reinen Spielerzahlen ist die Stimmung in der Community. Bereits im Early Access lag die Bewertung bei Sehr positiv. Am 18. Oktober waren laut Mein-MMO 90 Prozent von über 2.200 Rezensionen positiv. Der Wert startete zunächst im niedrigen 80er-Bereich und stieg mit jeder neuen Rezension. Zum vollständigen Launch lag er bei 88 Prozent von rund 3.150 englischsprachigen Reviews.

Die Reihe im Steam-Vergleich

Den bisherigen Bestwert der jüngeren Reihe hielt Black Ops III aus dem Jahr 2015 mit etwa 84 bis 85 Prozent. Die letzten Ableger schnitten deutlich schwächer ab:

  • Black Ops 7: etwa 37 bis 39 Prozent positiv
  • Black Ops 6: etwa 45 bis 46 Prozent
  • Modern Warfare III: etwa 48 Prozent
  • Modern Warfare II: etwa 46 bis 47 Prozent
  • Modern Warfare (2019) und Cold War: jeweils etwa 79 Prozent

Ein Teil des Unterschieds erklärt sich durch den Zeitpunkt. Die frühen Werte bezogen sich nur auf die Kampagne. Mehrspielermodi sorgen erfahrungsgemäß für mehr Reibung, etwa durch Balance-Fragen oder Serverprobleme. Dass die Wertung auch nach dem Mehrspieler-Launch knapp unter 90 Prozent blieb, ist dennoch ein starkes Signal.

So bewerten Kritiker Modern Warfare 4

Auch die Fachpresse fällt ein positives Urteil. Am Launchtag erreichte die PC-Fassung bei Metacritic einen Metascore von 86 aus 14 Tests, alle positiv. OpenCritic meldete einen Durchschnitt von 85 Punkten bei einer Empfehlungsrate von 100 Prozent. Für PS5, Xbox und Switch 2 lagen zu diesem Zeitpunkt noch keine Metascores vor.

Ausgewählte Wertungen

  • Windows Central und TechRadar Gaming: jeweils 100
  • Destructoid: 90, die Reihe liefere ihr stärkstes Argument für einen vollen Entwicklungszyklus
  • Nintendo Life: 9 von 10 für die Switch-2-Fassung, die sehr gut laufe
  • Game Informer: 85, eine starke Rückkehr zur alten Form
  • The Guardian: 80, der Mehrspieler packe dich sofort
  • GameSpot: 8 von 10 nach Ausweitung des Tests, zuvor 7 von 10 für die Kampagne

GamingTrend spricht vom rundesten Gesamtpaket der Reihe, weil Kampagne, Mehrspieler und DMZ gut ineinandergreifen. IGN hatte zum Launch noch keine Wertung veröffentlicht.

Die Kritikpunkte

Ganz ohne Schwächen kommt der Shooter nicht aus. Press Start Australia sieht Handlungsbedarf bei Matchmaking und Spawns. Game Informer nennt die Story etwas wackelig umgesetzt. GameSpot kritisiert schwache Bosskämpfe am Ende der Kampagne. Bei DMZ bemängelt GameSpot, dass der Modus nicht mehr kostenlos spielbar ist, nur sechs Story-Missionen bietet und die Vault Edition zahlenden Spielern Vorteile verschafft. In der Community gibt es zudem Diskussionen über Time-to-Kill und skillbasiertes Matchmaking.

Kampagne, Mehrspieler und DMZ im Überblick

Inhaltlich schließt Modern Warfare 4 die 2019 neu gestartete Modern-Warfare-Handlung ab. Die Kampagne erzählt zwei Stränge. Der junge südkoreanische Soldat Private Park erlebt eine nordkoreanische Invasion nach einem EMP-Angriff auf Seoul. Parallel verfolgt Captain Price außerhalb offizieller Kanäle eine eigene Agenda. Die Schauplätze reichen von der koreanischen Halbinsel bis nach New York, Paris und Mumbai.

Der Mehrspielermodus startete laut PlayStation Blog mit 12 klassischen 6v6-Karten, Gunfight-Maps, mehreren Big-War-Karten und dem neuen Modus Kill Block. Das Gunplay basiert auf einem System namens Ballistic Authority. DMZ kehrt als Extraktionsmodus zurück, den du allein oder im Squad spielst. Die Sperrzone verändert sich mit Wetter, militärischen Zielen und feindlichen Kräften. Vor allem die Karte Hajin erntet viel Lob.

Damit dein Online-Erlebnis nicht an der Verbindung scheitert, lohnt sich ein Blick in unseren Ratgeber zum NAT-Typ ändern. Wer auf dem PC spielt, findet in unserem Guide zu Grafikeinstellungen für mehr FPS passende Tipps für hohe Bildraten.

Modern Warfare 4 führt in der Kampagne nach Korea, New York, Paris und Mumbai
Foto: Zhang H / Unsplash

Einordnung: Warum Modern Warfare 4 so gut ankommt

Der Erfolg kommt nicht aus dem Nichts. Die Open Beta im August 2026 fiel noch gemischt aus. Laut TweakTown erreichte sie auf Steam 115.145 gleichzeitige Spieler, verlor aber innerhalb eines Tages mehr als die Hälfte. Spieler lobten das Shooting, kritisierten aber Aim-Assist und zu nahe Spawns. Infinity Ward hatte also Zeit, nachzubessern.

Dazu kommt der Kontrast zu den Vorgängern. Black Ops 7 sorgte 2025 für viel Frust, die Steam-Wertung sackte auf unter 40 Prozent. Der neue Teil setzt dagegen auf ein bodenständigeres Setting und ein langsameres Spieltempo. COGconnected merkt an, dass sich Umsteiger aus Black Ops 7 an diese Gangart erst gewöhnen müssen. Für viele Fans scheint genau das aber die richtige Richtung zu sein.

Das Ende einer Trilogie und mehr

Mit dem neuen Teil endet ein Erzählbogen, der 2019 mit dem Neustart von Call of Duty: Modern Warfare begann. Es folgten Modern Warfare II im Jahr 2022 und Modern Warfare III im Jahr 2023. Vor allem der dritte Teil stand damals wegen seiner kurzen Entwicklungszeit und einer schwachen Kampagne in der Kritik. Destructoid greift genau diesen Punkt auf und sieht im aktuellen Spiel den Beweis, was ein voller Entwicklungszyklus bewirken kann.

Für Rückkehrer ist das ein wichtiges Detail. Price, Soap und Co. haben über drei Spiele hinweg eine eigene Fangemeinde aufgebaut. Ein würdiger Abschluss erhöht die Chance, dass auch Spieler zurückkehren, die nach den letzten Ablegern pausiert haben.

Auch die Konkurrenz spielt eine Rolle. Battlefield 6 kam am 23. Oktober nur noch auf rund 48.000 Steam-Spieler. Gleichzeitig zeigt der starke Start von Gears of War: E-Day, dass Shooter mit klarer Identität 2026 wieder ihr Publikum finden.

Editionen und die Switch-2-Fassung

Im Handel findest du neben der Standard-Version die Vault Edition. Wer bereits ein Call of Duty ab dem Jahrgang 2019 auf demselben Plattformkonto besaß, erhielt bis zum 23. Oktober 10 Prozent Rabatt auf die Vorbestellung. Beachte: Laut GameSpot bringt die Vault Edition in DMZ spielerische Vorteile. Wenn dir faire Bedingungen im Extraktionsmodus wichtig sind, solltest du das bei der Wahl der Edition berücksichtigen.

Spannend ist die Version für Nintendo Switch 2. Bereits im August hatte ein erstes Video die Fassung mit 60 Bildern pro Sekunde gezeigt. Nintendo Life bestätigt im Test, dass sie sehr gut läuft. Damit kannst du den Shooter erstmals seit vielen Jahren auch mobil auf einer Nintendo-Konsole spielen. Wie lange der Akku dabei durchhält, hängt stark von deinen Einstellungen ab. Unser Ratgeber zur Switch 2 Akkulaufzeit hilft dir, das Maximum herauszuholen.

Plane außerdem genügend Speicherplatz ein. Call of Duty gehört traditionell zu den größten Downloads auf jeder Plattform, und mit jeder Season kommen weitere Inhalte dazu. Ein Blick auf den freien Speicher vor dem Start erspart dir lange Wartezeiten.

Ausblick: Was nach dem Start von Modern Warfare 4 kommt

Die eigentliche Bewährungsprobe beginnt jetzt. Call of Duty lebt von saisonalen Inhalten, und die erste Season wird zeigen, ob Infinity Ward die Kritik an DMZ, Matchmaking und Spawns aufgreift. Auch die Frage, wie sich der Mehrspieler langfristig auf die Steam-Wertung auswirkt, bleibt offen.

Ein weiterer Faktor steht schon im Kalender. Am 19. November erscheint GTA 6, und The Guardian bezweifelt, dass Modern Warfare 4 vor diesem Hintergrund ein riesiges neues Publikum gewinnt. Für die Kernzielgruppe hat Activision aber geliefert: Modern Warfare 4 ist der am besten bewertete Teil seit Jahren, sowohl bei Kritikern als auch bei Spielern.

Weitere Details zu Karten und Modi findest du im offiziellen PlayStation Blog. Den Steam-Vergleich der Reihe hat Mein-MMO zusammengestellt, die Early-Access-Spielerzahlen dokumentiert Notebookcheck.

FAQ: Häufige Fragen zu Modern Warfare 4

Wann ist Modern Warfare 4 erschienen?

Modern Warfare 4 ist am 23. Oktober 2026 vollständig erschienen, inklusive Mehrspielermodus und DMZ. Digitale Vorbesteller konnten die Kampagne bereits ab dem 16. Oktober im Early Access spielen. Der Extraktionsmodus DMZ war laut Berichten schon ab dem 20. Oktober vorab zugänglich. Offiziell enthüllt hatte Activision das Spiel am 28. Mai 2026.

Für welche Plattformen gibt es Modern Warfare 4?

Modern Warfare 4 erscheint für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2. Ältere Konsolen wie PS4 und Xbox One werden nicht mehr unterstützt. Die Switch-2-Fassung startete zeitgleich mit den anderen Versionen und ist laut Nintendo Life das erste Call of Duty auf einer Nintendo-Plattform seit über zehn Jahren.

Wie viele Spieler hat Modern Warfare 4 auf Steam?

Die Call-of-Duty-App auf Steam erreichte am 23. Oktober einen Spitzenwert von 198.308 gleichzeitigen Spielern. Diese Zahl umfasst aber auch Black Ops 7 und Warzone, weil alle Titel über dieselbe Anwendung laufen. Offizielle Spielerzahlen über alle Plattformen hinweg hat Activision bislang nicht veröffentlicht.

Ist Modern Warfare 4 im Game Pass enthalten?

Nein, laut GuruGamer ist Modern Warfare 4 zum Start nicht im Xbox Game Pass enthalten. Du musst das Spiel also regulär kaufen, entweder als Standard- oder als Vault Edition. Ob und wann der Titel später in ein Abo wandert, hat Activision nicht kommuniziert. Prüfe vor dem Kauf am besten den aktuellen Stand im Xbox Store.

Was kritisieren Tester an Modern Warfare 4?

Die Kritik betrifft vor allem Details. GameSpot bemängelt, dass DMZ nicht mehr kostenlos spielbar ist und die Vault Edition dort Vorteile bringt. Press Start Australia sieht Handlungsbedarf bei Matchmaking und Spawns. Game Informer nennt die Story etwas wackelig umgesetzt, The Guardian beschreibt die Kampagne als kurz, aber poliert.

Wie gut sind die Kritiken zu Modern Warfare 4?

Die PC-Fassung erreichte bei Metacritic zum Launch einen Metascore von 86 aus 14 Tests, alle positiv. OpenCritic meldete einen Durchschnitt von 85 Punkten bei 100 Prozent Empfehlungsrate. Windows Central und TechRadar Gaming vergaben die Höchstnote, GameSpot erhöhte seine Wertung nach dem Mehrspielertest von 7 auf 8 von 10.

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